"Alter Bahnhof"
23.10.2011 Tunnel wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt
Bevor das Große Mausohr und seine Artgenossen ihr Winterquartier im neu ausgebauten Wegeringhausener Tunnel beziehen, hatten kleine und große Radfahrer und Wanderer am Wochenende Gelegenheit, schon einmal zu schnuppern. Die offizielle Eröffnung werde Anfang April gefeiert, so Bürgermeister Theo Hilchenbach, der mit seinem Amtskollegen aus Bergneustadt, Gerhard Halbe, am Samstagmorgen einen Gang durch den mit 724 Metern zweitlängsten Radwegtunnel in Deutschland machte.
„Bei uns ist die Sache abgeschlossen”, freute sich Hilchenbach. Lediglich kleinere Arbeiten, wie das Trafohäuschen für die Beleuchtung, die Überwachungskameras an den beiden Ein- bzw. Ausgängen sowie Notrufschalter müssen in den nächsten Tagen noch installiert werden. Im Frühjahr, vor der Eröffnung, kommen Sitzbereiche, Infotafeln und Geländer im Zugangsbereich dazu. Im kommenden Jahr wird dann das letzte noch fehlende Stück auf Bergneustädter Gebiet – vom Tunnelausgang bis zum Belmicker Weg in Pernze – ausgebaut und damit der Lückenschluss zum Bergischen Panorama Weg und der Agger-Bigge Runde mit einem familienfreundlichen Profil geschaffen. Eine dreiviertel Millionen Euro kostet das Projekt, das in Zusammenarbeit mit Straßen NRW gestemmt wurde. Davon trägt Drolshagen zehn Prozent und zeichnet sich auch für den Bergneustädter Teil verantwortlich. „Interkommunale Zusammenarbeit aus einer Hand”. Am 1. September 1903 wurde die Bahnstrecke von Olpe über Drolshagen nach Bergneustadt eröffnet, wobei der Wegeringhausener Tunnel, der die Täler von Rose und Dörspe miteinander verbindet, das aufwändigste Bauwerk war. Mehr als zwei Jahre nahmen die Arbeiten in Anspruch, für die Hunderte Fremdarbeiter angeworben worden waren. Viele von ihnen Italiener, von denen einige blieben und deren Nachfahren heute noch in Drolshagen leben. So die Familie Tomasetti. In Sachen Umstrukturierung des alten Hützemerter Bahnhofs steht am 3. Novem- ber ein Ortstermin mit der Denkmalbehörde ins Haus. „Bisher ist alles offen”, so Hilchenbach. (Quelle: Westfälische Rundschau)
25.09.2011 AG “Alter Bahnhof beim Südwestfalentag in Lüdenscheid
Beim Südwestfalentag in Lüdenscheid hat der Dorfverein Hützemert e.V. die Gelegenheit, sein Projekt zur Erhaltung des Alten “Bahnhofs” im Rahmen des Regionale Projekts “Landleben Heimat” einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, gerne genutzt. Weitaus mehr als die erwarteten 10 000 Gäste haben an diesem spätsommerlichen Sonntag den Weg in die Lüdenscheider Innenstadt gefunden. Sie alle konnten sich nicht nur an den vielen Info-Ständen in weißen Zelten über sämtliche Regionale-Projekte in Südwestfalen informieren, in die bisher schon 65 Millionen Euro gesteckt wurden. Viele genießen auch das bunte Rahmenprogramm aus Musik, Tanz, Kunst und Kleinkunst auf der Rathausplatzbühne und auch die Innenstadt war am verkaufsoffenen Sonntag sehr gut besucht. Neben den Landräten der Region informierte sich auch die zahlreich erschienene Polit-Prominenz unseres Landes. NRW Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, NRW Regierungspräsident Gerd Bollermann und NRW Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger waren vor Ort und standen auf der Bühne für Gespräche zur Verfügung. Die Hützemerter waren erstaunt über das große und vor allem überregionale Interesse an Ihrem Projekt, was nicht zuletzt an der geplanten Anbindung an den “Bergischen Panorama-Radweg” gelegen hat.
29.08.2011 Wie kleine Puzzlestücke Teil eines überregionalen Projektes werden
Durch die Panorama-Radwege, die durch die schöne Landschaft des Bergischen Landes sowie des Sauerlandes führen, wird sich bald die Lücke im Radroutennetz, das sich von Rhein und Ruhr bis ins nördliche Rheinland-Pfalz erstreckt, schließen.
Aktuell geht es um den Ausbau des etwa 750 m langen Wegeringhauser Tunnels, der voraussichtlich in den nächsten Wochen eröffnet wird. Es handelt sich um den zweitlängsten Radwegtunnel Deutschlands. Er ist Teil der 7. Etappe des Bergischen Panorama-Radweges und ermöglicht es, schon bald die Lücke zwischen Hützemert und Pernze zu schließen. Die Felswände des Tunnels wurden bereits mit Stahlgittern und Mauerankern befestigt, jedoch fehlen für die nötige Sicherheit noch Lampen, eine Notrufsäule und eine Kameraanlage, die Vandalismus verhindern soll.
Der Tunnel wird allerdings am 1. November zum Schutze der Fledermäuse erst einmal für einige Monate geschlossen. Für die kleinen Bewohner werden noch spezielle Nistkästen und Tore mit Durchfluglöchern angebracht. Ab dem 1. Mai 2012 wird der Tunnel dann wieder für uns Menschen befahrbar sein. Auch Wanderer werden von diesen Baumaßnahmen profitieren, denn der große Rundwanderweg Drolshagen führt ebenfalls durch den besagten Fledermaustunnel.
Mit der Fertigstellung des Tunnels wird es nunmehr auch interessant, den alten Hützemerter Bahnhof so umzustrukturieren, dass er als Dorfhaus und Raststätte für Einheimische und Reisende, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind, dienen kann.
Mit der Stilllegung der Bahnstrecke im Jahre 1970 hat er nämlich seine Funktion als Dorfmittelpunkt verloren. Noch heute erinnern Bahnsteiglampen, das Wartegebäude, die Namenstafel am Empfangsgebäude und der Güterschuppen daran, dass hier einst ein buntes Treiben an Menschen und Gütern herrschte. Im Februar 2008 wurde das Gebäude daher als letztes noch erhaltenes Bahnhofsgebäude auf Drolshagener Gebiet in die Denkmalliste der Stadt aufgenommen.
Der Dorfverein Hützemert arbeitet fleißig an Ideen für die Umnutzung des Gebäudes. Es wurde ein spezieller Arbeitskreis gegründet, der den alten Bahnhof als Dorfgemeinschaftshaus wiederbeleben will. Hier spielt das Regionale-Projekt „LandLeben Heimat – Bürger machen Dorf“ eine wichtige Rolle. Bürgerschaftliches Engagement, die Bemühungen der ortsansässigen Vereine und die Identifikation zwischen Bewohnern, Unternehmen und Heimatort müssen gefördert und an die nächste Generation weitergegeben werden, denn vor allem ländliche Regionen haben mit einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung zu kämpfen. Die Projektfamilie LandLeben nimmt sich dieser Problematik an und versucht, die Dörfer Südwestfalens für die Zukunft stark zu machen.
Ehemalige Bahntrassen als neue Radwege nutzen
Anzustrebendes Ziel ist es, Südwestfalen als Modellregion für fortschrittliche und langfristig ausgerichtete Entwicklungsstrategien zu etablieren. Daher sind innovative Ideen gesucht, die sich auf die Sicherung der ländlichen Infrastruktur, auf neue Bau- und Wohnformen, sowie auf touristische und landwirtschaftliche Konzepte zur Neubelebung und Kräftigung der Dörfer ausrichten.
Das Projekt rund um den Hützemerter Bahnhof wurde bisher mit dem 2.Stern der Regionale 2013 ausgezeichnet. Dieser Stern steht für eine erfolgreich ausgearbeitete Idee, deren Konzeption überzeugt. Wenn die Finanzierung gesichert ist, kann ein 3. Stern verliehen werden. Doch bis dahin müssen zuerst einmal die Bausubstanzuntersuchung des Bahnhofsgebäudes sowie eine Begutachtung des Denkmalschutzes stattgefunden haben. Mit diesen Aufgaben ist die Stadt Drolshagen bereits beauftragt worden.
Auch wenn es sich beim Ausbau des Tunnels oder der Umstrukturierung des alten Hützemerter Bahnhofs, so wird vielleicht mancher denken, nur um einzelne verhältnismäßig kleine Projekte handelt, sind sie doch wichtige Bausteine für ein gelungenes Gesamtprojekt. Sie sind Teil des über 300 km langen nordrhein-westfälischen Radfernwegenetzes, welches jedoch noch ein paar Lücken aufweist, die es zu schließen gilt. Der Bergische Panorama-Radweg stellt in diesem Netz den Abschnitt mit dem höchsten Bahntrassenanteil (über 50 %) dar. Folglich gibt es auf dieser Strecke nur wenig steilere Passagen, sodass sich eine Fahrt auch für ungeübte Radfahrer und „Genussradler“ lohnt, schließlich gibt es atemberaubende Naturpanoramen und eine alte Industriekultur zu entdecken. In den Panorama-Radwegen liegt ein hohes touristisches Potenzial, daher müssen entlang der Strecke genügend Anreize geschaffen werden, welche die Radfahrer dazu motivieren, Tages- oder Kurzreisen zu unternehmen. Hierbei sollte gezielt die Aufmerksamkeit auf Gastronomie, Einzelhandel und Sehenswürdigkeiten der einzelnen Dörfer und Städte gelenkt werden.
Genau an dieser Stelle schließen sich einige Regionale-Projekte an, darunter zum Beispiel das Bahnhofsprojekt in Hützemert. Die überregionale Einbindung des Bahnhofs-Projektes ist besonders wichtig und bringt einen positiven Prozess ins Rollen. Durch die Vervollständigung des Radweges ist es nun an der Zeit, den Standort Hützemert attraktiver zu gestalten. Dazu bietet sich eine Umstrukturierung des alten Bahnhofs in eine ansprechende Rastmöglichkeit besonders gut an. Auch Ulrich Hilchenbach, Architekt und Mitglied des Arbeitskreises „Alter Bahnhof“ in Hützemert, pflichtet dem bei und bekräftigt, wie stark Radweg und Bahnhofsprojekt miteinander verbunden sind. Daher hofft er, dass der Beginn der Baumaßnahmen rund um den Bahnhof nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.
Mehr Informationen zu den Projekten wird es am Sonntag, 25. September, auf dem Südwestfalentag in Lüdenscheid geben, denn dort werden neben vielen weiteren Aktionen und Programmpunkten auch die Regionale-Projekte vorgestellt und die Initiatoren stehen für Fragen bereit. (Quelle:Sauerlandkurier / von Corinna Neu)
20.07.2011 „LandLeben Heimat – Bürger machen Dorf“ erhält 2. Stern
Die Bürger von Hützemert haben ein ambitioniertes Ziel: Das alte Bahnhofsgebäude soll zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Nach Stilllegung der Bahnstrecke im Jahr 1970 hat das Gebäude seine Funktion als Dorfmittelpunkt verloren, nun soll neues Leben in die verlassenen Räume einkehren. Kulturzentrum, Vereinshaus und Treffpunkt, Gastronomie, Info- oder Tourismus-Station: Ideen für die Umnutzung des Gebäudes hat der zu diesem Zweck gegründete Dorfverein erarbeitet. Ideen sind bei derartigen Unterfangen die eine Seite, langfristige und komplizierte Konzepte, oder Pläne für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit die andere. An diesen hohen Hürden scheitern viele Bürgerinitiativen – ob es nun um die neue Nutzung von leerstehenden Gebäuden, den Aufbau von Mehrgenerationenhäusern oder die Einrichtung von Dorfläden geht. Viele gute Ideen scheitern letztlich daran, dass den ehrenamtlichen Akteuren das Fachwissen fehlt, um Projekte dieser Größenordnung nachhaltig anzugehen. Mit dem Regionale-Projekt „LandLeben Heimat – Bürger machen Dorf“ ist nun Unterstützung für bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum geplant. „Ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement ist DAS Potenzial in den Dörfern. Wir möchten engagierte Menschen unterstützen, die sich mit den Zukunftsfragen in den Dörfern auseinander setzen und Projekte für ihre Dörfer entwickeln wollen“, sagt Dr. Stephanie Arens, Projektverantwortliche bei der Südwestfalen Agentur. Das Projekt ist bislang mit dem 2. Stern der Regionale 2013 ausgezeichnet worden. Diese Wertung wird vergeben, wenn die Idee erfolgreich weiter usgearbeitet wurde und konzeptionell überzeugt. Mit dem 3. Stern kann das Projekt im Rahmen der Regionale 2013 umgesetzt werden und Fördergelder erhalten. Beispielhaft sollen bis zu zehn Ideen aus der gesamten Region durch das Projektbüro „startklar.projekt.kommunikation“ und die Südwestfalen Agentur mit Fachwissen unterstützt, weiterentwickelt und umgesetzt werden. Der Bahnhof in Hützemert steht bereits als einer dieser Bausteine fest. Des Weiteren sind bislang folgende modellhafte Vorhaben Teil von „LandLeben Heimat – Bürger machen Dorf“, die nun im Regionale-Prozess weiterentwickelt werden müssen:
• Bergenthal-Museum, Medebach-Oberschledorn: Umnutzung eines leerstehenden Fachwerkhauses im Dorfkern zu einem Kunst-Kultur-Erlebnishaus mit Bergenthalmuseum (Künstlerfamilie aus Oberschledorn). Das Gebäude soll auch als außerschulischer Lernort und Tourismusstation genutzt werden. Trägerschaft: Oberschledorn aktiv e.V.
• Brückenplatz, Sundern-Hagen: Ausbau des Brückenplatzes zu einem Dorfmittelpunkt; Übernahme des Dorfladens sowie Ausbau von Diensten in örtlicher Trägerschaft; Schaffung eines „Home-Office-Hauses“ (für Gründer und Selbstständige)Trägerschaft: Förderverein Hagen-Wildewiese e.V.
• Alte Schule, Olsberg-Elleringhausen: Umnutzung der denkmalgeschützten Alten Schule: Dorfmuseum/Archiv, Jugendtreff, Integration des Dorfladens und Mehrgenerationenwohnen. Trägerschaft: Dorfgemeinschaft als Impulsgeber und „Dach“ für Einzelträgerschaften
• Essig-Turm, Brilon-Wald: Umnutzung des denkmalgeschützten Turmes zu einem Dorftreffpunkt und zu einem Gebäude für Tourismus und (Industrie-)Kultur. Trägerschaft: Dorfgemeinschaft, Brilon-Wald aktiv e.V.
• Hotel Ederkopf, Erndtebrück-Benfe: Neue Nutzung des seit 18 Jahren leerstehenden Gebäudes für: Versorgung und Mobilität, Bistro und Anlaufpunkt Rothaarsteig, sozialer Dorfmittelpunkt. Zudem Abriss der jüngeren Anbauten. Trägerschaft und Betrieb: Dorfgemeinschaft
• Dorfgemeinschaftshaus Welver-Flerke: Begegnungsstätte in ehemaliger Gaststätte („Zum Freistuhl“) soll für die Zukunft gesichert und neue Nutzungsformen (Spielräume, betreutes Internet) ergänzt werden. Trägerschaft: Dorfgemeinschaft Flerke
• Dorfentwicklung und Umnutzung der eh. Fabrik Hartmann, Bad Berleburg-Arfeld: Dorfentwicklung mit Schwerpunkt Tourismus (Via Adrina, Ederauenradweg); Umnutzung Fabrikgebäude: Rückbau, Freiraum+Landschaft, Tourismus-Gewerbe, Teilgebäude für Dorfinfrastruktur (Industriemuseum, Bürger-/Kulturzentrum, Jugendtreff). Akteure: Stadt Bad Berleburg, Ortsvorsteher, Dorfgemeinschaftsverein als Dach von neun Vereinen.
Neben der Hilfe für die ausgewählten Bausteine hat das Projekt „LandLeben Heimat – Bürger machen Dorf“ noch ein weiteres großes Ziel: Im Anschluss an die Regionale soll ein neues Fördermodul „Bürger machen Dorf im Ländlichen Raum“ im Rahmen der neuen Förderperiode des „NRW-Programms Ländlicher Raum 2014-2020“ initiiert werden. Hiermit könnte die Arbeit von „Landleben Heimat“ ab dem Jahr 2014 fortgesetzt und verankert, sowie als Modell auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen werden. Für dieses neue Förderprogramm wäre das Umweltministerium des Landes zuständig. Es soll auf die Bedürfnisse und Anforderungen des ländlichen Raums zugeschnitten sein und lehnt sich an das erfolgreiche Programm „Initiative ergreifen“ aus dem Städtebau an. „Wir möchten beim Thema Dorferneuerung die Kommunen natürlich nicht aus der Pflicht nehmen. Dort jedoch, wo Bürgerinnen und Bürger sich einsetzen und viel Zeit und Mühe in die Gestaltung und Weiterentwicklung ihres Ortes investieren, kann das Projekt LandLeben Heimat Hilfe und Unterstützung bieten“, sagt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.
17.06.2011 1.Erfahrungsaustausch “LandLeben Heimat” fand in Hützemert statt
Zum ersten Erfahrungsaustausch des Regionale Projektes “LandLeben Heimat” hatte am 17. Juni 2011 die Südwestfalenagentur ins Hotel Restaurant “Haus Wigger” in Hützemert eingeladen. Nach den Grußworten von Dr. Stephanie Arens (Projektleiterin für ländliche Entwicklung bei der Südwestfalen Agentur) und Bürgermeister Theo Hilchenbach hatte die Arbeitsgruppe “Alter Bahnhof” die Gelegenheit ihr Projekt den ca. 40 anwesenden Gästen zu präsentieren. Dazu gehörte auch die Besichtigung des ehemaligen Stationsgebäudes vor Ort. Informationen zur Einordnung des Projekts “LandLeben Heimat” innerhalb der Regionale 2013 sowie den aktuellen Projektstand gaben Regina Schmitz und Joachim Boll vom Projektbüro “startklar.projekt.kommunikation” in Dortmund. Nach der Mittagspause folgte dann die Vorstellung der einzelnen Projekte durch die Vertreter der Dörfer und deren Kommunen. Vorgestellt wurden die Orte Elleringhausen / Umnutzung der ehemaligen Grundschule zu einem Mehrgenerationenhaus. Sundern-Hagen / Umgestaltung bzw. Nutzung des Brückenplatzes zum Ort der Begegnung. Bad Berleburg-Arfeld / Umnutzung der Gebäude der ehem. Fa. Hartmann zum Ederzentrum “Via Adrina”. Medebach-Oberschledorn / Schaffung der Kunst Erlebniswelt “KuMa-Oberschledorn”. Brilon Wald / Umnutzung des “Essigturms” zu einer Erlebnisgastronomie. Erntdebrück-Benfe / Umnutzung des ehem. Gasthof “Zum Ederkopf” in ein Mehrgenerationenhaus. Welver-Flerke / Umnutzung der ehem. Gaststätte “Zum Freistuhl” zu einem Dorfgemeinschaftshaus. Der nächste Erfahrungsaustausch ist für Februar 2012 geplant. Weitere Informationen zu diesem und anderen Projekten finden Sie auch im Internet unter www.suedwestfalen.com.
06.10.2010 Projekt “Alter Bahnhof” greift nach den Sternen
Die REGIONALE 2013 in Südwestfalen gewinnt sechs neue Projekte. Dies beschloss jetzt der Regionale-Ausschuss, das höchste Gremium, auf seiner Sitzung in Meschede. Sechs Ideen zeichnete der Regionale-Ausschuss mit dem ersten Stern aus, der ersten von drei Wertungsstufen. Mit dem Projekt „10x LandLeben Heimat“ soll bürgerschaftliches Engagement in den Dörfern Südwestfalens unterstützt werden. Beispielhaft sollen bis zu zehn Ideen aus der gesamten Region durch das Projektbüro „startklar. projekt. kommunikation“ und die Südwestfalen Agentur begleitet und mit Fachwissen unterstützt werden. Der Dorfverein Hützemert konnte mit seinem ambitionierten Ziel, das alte Bahnhofsgebäude zu einem Dorfgemeinschaftshaus, Kulturzentrum, Vereinshaus, Gastronomie, Info- oder Tourismus-Station umzubauen, überzeugen und steht bereits als einer dieser Bausteine fest.
Mit der Vergabe des ersten Sterns ist unser Projekt in den weiteren Qualifizierungsprozess der REGIONALE 2013 aufgenommen. Diese erste Wertung wird für eine herausragende Idee vergeben, die sich nun weiterentwickeln muss. Mit dem zweiten Stern gibt der Regionale-Ausschuss dann den Weg zu konkreten Förderprogrammen des Landes frei. Erst mit dem dritten Stern kann das Projekt im Rahmen der REGIONALE 2013 umgesetzt werden und die entsprechenden Fördergelder erhalten. Weitere Informationen rund um das Projekt „10x LandLeben Heimat“ finden Sie auch auf www.suedwestfalen.de.
08.09.2010 AG “Alter Bahnhof” stellt Konzept offiziel dem Ausschuß für Stadtentwicklung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Drolshagen vor
14.05.2009 AG “Alter Bahnhof” stellt Konzept vor
Die im Dezember auf Initiative der Dorfversammlung gegründete Arbeitsgruppe “Alter Bahnhof” hat am 14.05.2009 ihr Konzept zur “Erhaltung und Nutzung des Alten Bahnhofs” Herrn Bürgermeister Theo Hilchenbach als Vertreter der Stadt Drolshagen vorgestellt. Die Vertreter der örtlichen Vereine sind der Einladung der AG ebenfalls gefolgt. Nach der Begrüßung durch Sascha Koch präsentierte Ingo Grütz die Ergebnisse, die von der AG in den letzten fünf Monaten erarbeitet wurden. Das Konzept baut auf neue vorliegende Erkenntnisse und bereits in Arbeit befindliche Projekte auf, wie z.B. das Radweg- und Tunnelprojekt von „Drolshagen Marketing“, dem Denkmalschutz des Gebäudes, sowie den Handlungsansätzen die aus der Studie zum Demografischer Wandel hervorgehen. Präsentiert wurde aber auch ein erster Gestaltungsvorschlag, Möglichkeiten zur zukünftigen Nutzung, sowie Ansätze zur Finanzierung und Unterhaltung. Alles in allem bietet die Erhaltung des Bahnhofs für die Hützemerter Bevölkerung die einmalige Chance, die Ortsgestaltung, das Miteinander, die Wohnqualität sowie das Image des Ortes wesentlich zu verbessern. Die Region hat dazu die einmalige Gelegenheit zusammen mit dem Tunnelprojekt eine touristische Attraktion „das Tor zu Südwestfalen” zu schaffen, dessen Bekanntheit weit über die Stadtgrenzen hinaus gehen wird.
Herr Bürgermeister Hilchenbach begrüßte das Engagement der AG und motivierte dazu die Arbeit in diesem Projekt, mit Unterstützung aller Einwohner, weiter zu forcieren. Er zeigte aber auch Hindernisse und Probleme auf, die es zu bedenken gibt.
>>Das Konzept der AG “Alter Bahnhof” steht hier zum Download bereit<<
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17.02.2009 Bahnhof wird in Denkmalliste aufgenommen
Bei der letzen Sitzung des Ausschuss “Stadtentwicklung” der Stadt Drolshagen am 17.02.2008 wurde einstimmig beschlossen den Bahnhof einschließlich Güterschuppen, ohne rückseitigen Anbau als Denkmal in die Denkmalliste der Stadt Drolshagen – Untere Denkmalbehörde – einzutragen. Der Sitzungsvorlage ist zu entnehmen das der kleine Bahnhof durch seine im Detail sehr sorgfältige and ansprechende Gestaltung ein gutes Beispiel für die Architektur kleinerer Stationsgebäude zurzeit nach der Jahrhundertwende ist. In Verbindung mit dem Güterschuppen dokumentiert er als letztes erhaltenes Bahnhofsgebäude auf Drolshagener Stadtgebiet zudem dem einstigen Güterumschlag auf dieser Eisenbahnstrecke und die Güterabfertigung auf den Bahnhöfen des Drolshagener Landes. Das Objekt ist daher von besonderer Bedeutung für die Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt Drolshagen. Aus diesen Gründen besteht an der Erhaltung des Objektes ein öffentliches Interesse. Der Beschluss kann auch im Bürger-/Ratsinformationssystem der Stadt Drolshagen nachgelesen werden.
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21.01.2009 Arbeitsgruppe “Alter Bahnhof” nimmt Arbeit auf
Die Arbeitsgruppe “Alter Bahnhof” hat in dieser Woche ihre Arbeit aufgenommen. Ortsvorsteher Günter Scholemann, Mario Gipperich (HSV) und Ingo Grütz (MGV) als Vertreter der Vereine, sowie Ulrich Hilchenbach und Gorry Zibirre haben unter Federführung von Sascha Koch sprichwörtlich die ersten Weichen für die Erhaltung und zukünftige Nutzung des “Alten Bahnhofs” und des Bahnhofsvorplatzes gestellt. Hützemert hat mit diesem Projekt die einmalige Gelegenheit, einen attraktiven Ortskern mit historischen Räumlichkeiten für verschiedenste Arten von Veranstaltungen zu schaffen – auch im Hinblick auf das vielversprechende Radwegprojekt (Agger-Bigge-Runde), inklusive der Tunnel-Einbindung, das direkt an diesem zentralen Punkt vorbeiführt. Hützemert ist – betrachtet man die alte Bahnstrecke „Bergneustadt-Olpe“ – der höchste Punkt im Streckenprofil. Somit ist hier der optimale Punkt, um Tagesausflüglern eine außergewöhnliche Rast bieten zu können. Ein erster Gestaltungsvorschlag konnte beim Treffen bereits vorgestellt werden. Der Radweg führt über das ehemalige Gleis 2 des alten Bahnhofs und entlang des im letzten Jahr vom Land renaturierten Rose- bzw. Hützenaubaches. Diese Erweiterung des Radweges ist nicht nur aus Attraktivitäts-, sondern vor allem auch aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen zu befürworten. Im Bereich des Bahnhofs könnte eine erweiterte Gastronomie mit Terrasse, Spielplatz und Bänken angelegt werden. Der Parkplatz vom “Haus Wigger” ist ebenfalls in die landschaftliche Gestaltung eingebunden. Die Anwesenden zeigten sich überzeugt davon, dass diese Vision nach gründlicher Prüfung aller Vorbehalte und Möglichkeiten durchaus realisierbar ist und unserem Ort zu einem verbesserten Image verhelfen kann.

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09.12.2008 / Arbeitsgruppe “Alter Bahnhof” wird ins Leben gerufen”
Auf der Dorfversammlung am 02.12.2008 haben sich die Bürger von Hützemert mit großer Mehrheit für die Erhaltung des alten Bahnhofs ausgesprochen. Es stellt sich jedoch die Frage, was aus diesem denkmalgeschützten Gebäude in Zukunft werden soll. Viele Möglichkeiten wurden von den Anwesenden vorgeschlagen – von einem Informationszentrum und einem Dorfgemeinschaftshaus über eine Bahnhofsjause mit Anschluss an den neuen Fahrradweg bis hin zu einem Museum, das als eines der letzten Gebäude an der alten Bahnstrecke von Olpe nach Dieringhausen noch nicht abgerissen wurde. Vorher ist jedoch noch zu prüfen, in welcher baulichen Substanz sich das Gebäude befindet. Die noch ausstehenden Gutachten werden zeigen, ob eine weitere Nutzung – in welcher Form auch immer – finanziell überhaupt zu realisieren ist. Dennoch interessiert uns, wie Sie sich die Zukunft unseres Bahnhofs vorstellen. Bitte teilen Sie uns Ihre Ideen mit. Vielen Dank!
Wer Interesse an diesem Projekt hat und mitarbeiten möchte meldet sich bitte per E-Mail bei projekt(at)huetzemert.de.


