Hützemert „Heinrich Huhn Hützemert“ – ein für den Ort Hützemert bedeutendes Unternehmen – wurde von Heinrich Huhn gegründet. Das Grab von Heinrich Huhn und seiner Frau Sophie wurde kürzlich auf dem Drolshagener Friedhof aufgelassen. Das Grab zierte zwei schöne Findlinge: auf dem einen standen die Namen von Sophie und Heinrich Huhn, auf dem anderen die Namen von Kurt und Helene Huhn. Kurt war neben 8 weiteren Geschwistern einer der Söhne von Heinrich.
In der Mitte des Grabes stand ein vom Hützemerter Holzschnitzer Josef Stein gearbeitetes sehr schönes Holzkreuz.
Roland Huhn (Sohn von Kurt) hatte nun eine Idee, die am 2.9.2026 umgesetzt wurde: Warum die beiden Findlinge und das Kreuz auf dem Müll entsorgen? Sie sind eigentlich zu wertvoll dafür!
Zusammen mit dem Heimatverein für das Drolshagener Land wurde der Findling Heinrich und Sophie Huhn nun in Hützemert neben den Radweg zum Hützemerter Tunnel gelegt, daneben das Kreuz aufgestellt. Steht man davor, schaut man im Hintergrund auf die Fabrik Huhn (wenn die Bäume kein Laub tragen).
Den Stein mit den Namen Kurt und Helene Huhn findet man jetzt am Weg „In der Hützenau“ unterhalb der Auffahrt zum ehemaligen Wohnhaus der Familie Kurt Huhn.
Neben diesen Findlingen hat der Drolshagener Heimatverein jeweils ein erklärendes Schild auf einem fest einbetonierten Edelstahlrohr angebracht. Die Schilder im DIN A4-Format tragen die Überschrift „Erinnerungs-Orte im Drolshagener Land“. Auf den Schildern findet man neben einem Foto des früheren Grabes und kurzen Texten einen QR-Code. Dieser führt auf Internetseiten, in denen Hintergrundinformationen nachzulesen sind. Beim Stein am Radweg ist die Lebens- und Unternehmensgeschichte von Heinrich Huhn beschrieben. Beim Stein In der Hützenau geht es um den Architekten, der nach dem Krieg das große, mehr oder weniger im Wald versteckte Haus Kurt Huhn erbaut hat: Siegfried Einenkel.
Es lohnt sich, beide Aufstellungsorte in Hützemert einmal zu besuchen. Man sollte sein Smartphone dabeihaben, um die QR-Codes zu nutzen.
Übrigens: Vielleicht gibt es im Drolshagener Land Menschen, die sich ein solches Schild an einem weiteren „Erinnerungs-Ort im Drolshagener Land“ vorstellen könnten. Die beiden Hützemerter Schilder sind nun als Vorbilder zu besichtigen. Wer ein solches Schild ebenfalls aufstellen will, sollte sich an Dr. Stephan Schlösser, (mail(at)heimatverein-drolshagen.de), den Vorsitzenden des Heimatvereins für das Drolshagener Land wenden. (Stephan Schlösser)


